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Die richtigen Werkstoffe

Bei der Wahl des richtigen Werkstoffes aus der eine Voliere oder ein Käfig sein sollte, spielen der Standort und die Vogelart die größte Rolle.

Bei dem Bau einer Außenvoliere muss nicht nur die Verträglichkeit des Materials für die Vögel eine Rolle spielen, sondern auch die Wetterbeständigkeit des Materials.

Eine Voliere für den Außenbereich zu bauen ist wesentlich schwieriger, als für den Innenbereich. Da die allermeisten User ihre Vögel innerhalb ihrer vier Wänden halten, beschränken wir uns hier zunächst auf den Innenbereich und werden den Außenbereich später nachreichen.

Fertige Käfige
Bei dem Erwerb eines neuen Käfigs sollte genau auf das Material geachtet werden. Die Unterschiede in der Materialart und Materialqualität sind doch sehr erheblich.

Vergitterungsmaterialien

- Zinkvergitterungen
- Edelstahlvergitterung
- Stahlvergitterung mit Kunststoffüberzug
- Stahlvergitterung mit Hammerschlag


Zinkvergitterte Käfige
sind wegen der Gesundheitsgefährdung zu meiden. (Sie hierzu auch den Beitrag: Zink: Lebenswichtig und hochgefährlich)


Edelstahlvergitterung
ist die gesundheitlich sicherste, aber auch die teuerste Variante.


Stahlvergitterung mit Kunststoffüberzug
sind in ihrer Qualität sehr unterschiedlich. Vor allem Käfige aus Südostasien sind oftmals nicht zu empfehlen, da der Kunststoff nicht sehr fest auf dem Trägermaterial aufgebracht ist und durch Schnabeleinsatz der Vögel leicht abplatzt. Durch sich lösenden und verschluckten Kunststoff ist eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen. Bei Qualitätsprodukten kann man aber von einer annehmbaren Qualität ausgehen und eine Verwendung bei kleinen Vogelarten durchaus akzeptieren.


Stahlvergitterung mit Hammerschlag
sind bei fast allen handelsüblichen Papageienkäfigen zu finden. Der harte Hammerlack sitzt fest auf dem Trägermaterial und übersteht auch heftige Bissattacken großer Papageienarten. Jedoch ist die zumeist sehr grobe Materialstärke der Gitterstäbe nicht jedermanns Sache und sicherlich eine Geschmacksfrage. Ganz gleich aus welchem Material der Käfig gefertigt wurde, zwei Grundlegende Dinge sind auf jeden Fall zu beachten. das Gitter sollte auf jeden Fall Quergitter aufweisen, so dass der Vogel im Käfig klettern und sich bewegen kann. Der Käfig darf auf gar keinen Fall rund sein. Gerade Papageienarten neigen sehr schnell zur der so genannten Dreherkrankheit. Dabei klettert der Vogel immer und immer wieder im Kreis bis es zu ernsten psychischen Erkrankungen kommt.



Baumaterial für den Rahmen
Im Wesentlichen gibt es nur drei Baustoffe, die sich für den Bau einer Voliere eignen. Holzbauweise, Stahlbauweise und Aluminiumbauweise

Die Holzbauweise eignet sich wirklich nur für kleiner Vogelarten, die gar nicht oder nur wenig an dem Holz nagen werden. Verschiedentlich sind selbstgebaute Volieren vorgestellt worden, die hinter einer Holzoptik den eigentlichen Aluträger versteckten oder wo die Holzbalken auf der Voliereninnenseite mit Alublech abgedeckt wurden. Der Aufwand für eine solche Voliere ist aber sehr sehr hoch und sicher auch nicht von jedem Hobbyhandwerker zu bewerkstelligen.

Dies soll aber nicht bedeuten, dass es keine schönen Holzvolieren gibt. Diese gibt es ganz sicher. Leider sind es aber gerade die Vögel, die sehr schnell aus dem Schmuckstück wieder eine abrissreife Bude machen.

Stahl- und/oder Aluminiumrahmen
Deshalb bieten sich einfache Stahl- und/oder Aluminiumrahmen deutlich besser für den Bau einer Voliere an, in der später Papageien oder größere Sittiche zu sitzen kommen. Diese Stahl- oder Aluminiumschienen können sogar im Baumarkt erworben werden, sind aber in den zahlreichen Fachbetrieben für Volierenbau oder Volierenzubehör in der Regel günstiger zu haben.

Dabei sieht das Aluminium optisch etwas ansprechender aus und bedarf kaum sonstiger Pflege. Stahl neigt ja bekanntlich zum rosten.





Noch ein Wort zu den Sitzstangen
Aalglatte Sitzstangen aus Kunststoff oder Holz sind zu vermeiden. Durch die glatte Oberfläche bilden sich bei den Vögeln innerhalb kürzester Zeit schmerzhafte Schwielen oder gar Geschwüre. Optisch viel reizvoller und orthopädisch am sinnvollsten, sind und bleiben Naturäste, die es zudem auf einem Sonntagsspaziergang auch noch kostenlos gibt und verleihen jeder Voliere etwas natürliches, einen Hauch von Natur. Für Städter gibt es als Alternative noch so genannte orthopädische Sitzstangen. Dies sind meist farbige, raue und etwas gewölbte Sitzstangen, die es in unterschiedlichen Größen gibt.

Weitere wichtige Themen beim Volierenbau sind:.

Das richtige Platzangebot

Die richtige Einstreu

Das richtige Licht

Das richtige Raumklima


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Letzte Aktualisierung dieser Seite vom 18.01.2009