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Bauplan

4 Monate dauerten die Planungen und Vorbereitungen zu unserer neuen Voliere. Doch der Aufwand hat sich gelohnt, und dabei rausgekommen ist ein Traum von Voliere, Voliere geschlossen in der sich unsere 2 Rosas sichtlich pudelwohl fühlen und ihre neuen Freiheiten voll auskosten.

Die umgebaute Voliere ist jetzt 3,20m x 2,0m x 2,55m (BxTxH). Ausgestattet mit Birdlamp von Innen, Halogen von Außen, Radio in der Verkleidung und autom. Rollogurt am Fenster und Ionnisator auf der Fensterbank. Ein MP3-Player mit Urwald und Wassergeräuschen (Nachts Grillen) eine LiveCam für die Fernüberwachung.

Auf der Rückseite wurde eine handelsübliche Fototapete verklebt. Gegen Schmutz ist diese nicht sonderlich geschützt, da sie abwaschbar ist. Vielmehr ist sie gegen anfressen geschützt. Haben die Vögel die Möglichkeit, wird die Tapete binnen kürzester Zeit fein säuberlich in tausenden kleinen Einzelteilen von der Wand geholt. Am Boden wurde ein Kunststoffsockel gezogen und der Rest ist für die Vögel nicht erreichbar, da nichts soweit heran ragt, das sie an die Tapete kommen.

Voliere geöffnet Das schöne und besondere ist, das wir diese Voliere öffnen können. Zwar geschieht dies nur wenn sie unter unserer Obacht sind, aber nichts desto troz verschwindet dann alles schützenswertes hinter den Gitten. Egal ob Fenster oder Lichtschalter und Steckdosen: Geöffnet steht den beiden dann ein Raum von 4,50m x 5,5m x 2,55m (BxTxH) zum austoben zur Verfügung. Verbaut wurde dabei ein in jedem Baumarkt zumeist in 3 Ausführungen erhältliches Schienen-System.


Rosakakadu Ich habe das große verwendet (pro Schlitten bis 40kg). Wahrscheinlich hätte auch eine kleinere Ausführung gereicht, aber ich wollte kein Risiko eingehen. Der Deckenunterbau dient zur Aufnahme der Lampen und der elektronischen Geräte. Auf der Innenseite wurde die Holzverkleidung mit Aluminium-Blech verkleidet um den Tieren keine Angriffsfläche zu bieten.

Rosakakadu Wie beschrieben, sind die Schienen an einem Kasten montiert, der außerdem noch zur Aufnahme der Elektrik dient und zu optischen Zwecken von Außen die Voliere mit Halogenstrahlern anleuchtet. Auf der Innenseite ist dieser Kasten auf einer Länge von 1,20 Meter offen, damit die Birdlamp abstrahlen kann. Da der ganze Kasten aus Holz besteht wurde die Innenseite mit Alublech verkleidet, bzw. mit Edelstahl vergittert. Damit man nicht auf den Kasten aus Tischlerplatte schaut, wurden dieser mit furniertem Holz verblendet. Um das Gewicht in Grenzen zu halten, wurde die senkrechte Vorderseite nur mit einer furnierten Platte verblendet, wie man sie von Schrankrückwenden kennt.
Rosakakadu Die alte Voliere war 2 Meter hoch. Die neue Voliere sollte aber bis unter die 2,60 hohe Decke gehen. Rund 25cm ist der Kasten mit der Aufhängung. Blieben 35cm übrig. Zudem gefiel uns die alte Schmutzleiste nicht, die aus grauem Kunststoff bestand. Also… einfach die vorhandenen Rahmen durch neue zusätzliche Rahmen die mit Holz gefüllt verlängern.Zudem bietet der Alurahmen einen ausreichenden „Angriffsschutz“. Um die Holzplatten zu befestigen, habe ich seitlich ein paar Löcher in den Rahmen gebohrt und die Platte mit Schrauben befestigt. Durch die Schwenkfunktion deckt die Tür im geöffneten Zustand jetzt die sonst offen liegenden Steckdose und Schalter ab. Eine 13 x 7 cm Alublende schützt die in der Voliere liegende Ecke vor „Fräsattacken“ :-) Kopfzerbrechen hat uns auch eine Steckdose gemacht, die innerhalb der Voliere liegt, aber für die gesamte Elektrik benötigt wird. Nach einigen Runden im Baumarkt habe ich dann diese Lösung gefunden. Eine Duschablage! :-) Ein kleines Stück habe ich heraus geflext, und ein Alu U-Profil eingesetzt, unter dem jetzt ein Kabel aus der Voliere heraus geführt wird.






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Letzte Aktualisierung dieser Seite vom 18.01.2009